Inhalt und Themen des

Geschäftsberichts 2006

Grußworte Gäste kommen – Freunde gehen Campen im Reitstadion Rat geben. Keine Lösung!
Praxistraining für das Berufsleben Bildung am Nachmittag Reise in unbekannte Welten Bericht aus der Region I
Die Zukunft vor Augen Bericht aus der Region II Eine zauberhafte Vorstellung Bericht aus der Region III
Ein Treffpunkt für Stuttgart Nord Highlights kompakt Blick nach vorn Spender und Sponsoren
Überblick Region I: • Kinder- und Jugendhaus Birkach
• Werkraum Plieningen
• Kindertreff Büsnau/Vaihingen
• Jugendtreff Büsnau
• Jugendtreff Lauchhau
• Kinder- und Jugendhaus Fasanenhof
• Jugendhaus Süd/Heslach
• Jugendhaus Mitte
• Jugendhaus Möhringen/
  Mobifanten Filder-Mitte
• Werkstatthaus Ost/Medienwerkstatt
• Jugendhaus Sillenbuch
• tip´n´trips Jugendinformation Stuttgart
• Jugendhaus Vaihingen
• Jugendhaus West

Bericht aus der Region I

Offene Kinder- und Jugendarbeit schafft Innovationen in den Stadtteilen, meint Regionalleiter Andreas Dobers in seinem Bericht aus den Innenstadtbezirken und den Fildern.

In den Häusern der Region I war das Jahr 2006 außerordentlich spannend durch neue Angebote für Kinder und Jugendliche. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Stadtteileinrichtungen meisterten ganz unterschiedliche Herausforderungen vor Ort, sie erweiterten ihre Präsenz im Stadtteil deutlich.

Über anderthalb Jahre hatten sich Jugendliche Gedanken über die Sanierung des Kinder- und Jugendhaus Fasanenhof gemacht. Über ihre Leistungen ist Einrichtungsleiter Tobias Pampel stolz. Skizzierten sie doch gemeinsam mit dem Architekten und den Mitarbeitern die Raumanforderungen und machten Programmvorschläge. Wochenlang halfen sie mit, das alte Jugendhaus von „Überfl üssigem“ wie Türen, Fenstern und Verkleidungen zu befreien. Den Sanierungsstart feierten dann über 500 Jugendliche mit einem letzten Bandfestival. Im gut funktionierenden „Ersatzjugendhaus“ an der Fasanenhofschule freuen sich jetzt alle auf alle auf die Wiedereröffnung Ende 2007.

Einen Steinwurf weiter übernahm Andreas Bernhard zur Jahresmitte das Jugendhaus in Möhringen. Mit dem fünfjährigen Jubiläum von Kinderspielstadt „Möhrohausen“ und Ferienbetreuung wurde Bewährtes fortgeführt. Daneben erweiterten neue erlebnispädagogische Angebote das Programm. Seit September bereichert der Hort an der Riedseeschule das Betreuungsangebot für die Schulkinder der 1. bis 4. Klassen.

Bekannt und beliebt sind die Werkstätten des Kinder- und Jugendhaus Birkach und des dazugehörenden Werkraums in Plieningen. Hier entstehen ausdrucksstarke Werke – beispielsweise im Rahmen eines Kunstprojekts mit dem Paracelsus-Gymnasium-Hohenheim. In der Werkstatt des Kinder- und Jugendhaus Birkach schweißten Elftklässer aus Schrottmaterial eindrückliche Figuren. Die Kunstwerke präsentierte Leiterin Barbara Rehm im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25jährigen Jubiläum.

Weit über den Stadtteil hinaus bekannt sind die Literaturtage des Kinderhaus Büsnau. Die Liste der teilnehmenden Schulen, Kooperationspartner und Unterstützer ist lang. Frank Otto Huber und sein Team haben ein Bildungsprojekt mit neuer Qualität für alle Schulkinder des Stadtbezirkes aus der Taufe gehoben. Auch die Jugend- und soziale Stadtteilarbeit im Lauchhau und den Lauchäckern setzte im Stadtteilnetzwerk neue Akzente, nicht zuletzt durch die Koordination der Zusammenarbeit beider Jugendtreffs und dem Jugendhaus in Vaihingen. Hier gab es 2006 mehrfachen Grund zu feiern. Zum 25jährigen Jubiläum gratulierte der gesamte Stadtteil Klaus Hausch und seinem Vaihinger Team: für neue Schulkooperationen wurde der Küchenausbau gestartet und die Schülerbetreuung mit Ferienangeboten ausgebaut.

In Sillenbuch gehört das gemeinsame Selbermachen zur Tagesordnung: der alte Fußboden im Jugendhaus musste raus und ein neuer rein. Michael Herok und Sabine Säger fanden dafür schnell genügend Jugendliche. Das gut funktionierende Jugendnetzwerk stand 2006 vor Herausforderungen in der Stadtteilarbeit. Zusammen mit Bezirksbeirat und Partnern reagierte es auf unterschiedliche Bedarfe von Jugendgruppe. Gewohnt schnell und fl exibel setzte das Jugendhaus die Ergebnisse um, z.B. mit der Veränderung von Öffnungszeiten auf konkrete Besucherbedürfnisse.

Eine Einrichtung präsentierte sich erstmals am 10.12.2006: Hunderte Kinder und Erwachsene nutzten den ersten Besichtigungstag im Degerlocher Kinder- und Jugendhaus „Helene P.“ zum Kennenlernen der jüngsten Stadtteileinrichtung des Stuttgarter Jugendhaus e.V. Mit Terje Lange und vier weiteren Pädagogen wird der Vollbetrieb im März 2007 aufgenommen

Alle „Fildereinrichtungen“ präsentierten auch 2006 ihr gemeinsames Projekt „Hitzefrei“ im Möhringer Freibad. Über 300 Kinder nutzten den heißen Tag im Juli und nahmen am kreativen Angebot teil. Aufgrund des Erfolges der Veranstaltungsreihe präsentieren die Einrichtungen „Hitzefrei“ 2007 gemeinsam mit dem Kur- und Bäderamt – zusätzlich in den Freibädern in Sillenbuch und Vaihingen.

Alle „Fildereinrichtungen“ präsentierten auch 2006 ihr gemeinsames Projekt „Hitzefrei“ im Möhringer Freibad. Über 300 Kinder nutzten den heißen Tag im Juli und nahmen am kreativen Angebot teil. Aufgrund des Erfolges der Veranstaltungsreihe präsentieren die Einrichtungen „Hitzefrei“ 2007 gemeinsam mit dem Kur- und Bäderamt – zusätzlich in den Freibädern in Sillenbuch und Vaihingen.

Auch die Jugendeinrichtungen in den Stadtbezirken Mitte, Süd, West und Ost präsentieren bereits seit mehreren Jahren Ausschnitte aus ihren vielfältigen Angeboten auf bekannten Plätzen im Stadtteil. Immer wenn die „Kinder-Kunst-Tour“ unterwegs ist, zieht sie Kinder und Eltern in ihren Bann. Möglich wird die Veranstaltungsreihe durch die Unterstützung der jeweiligen Bezirksbeiräte und vieler Stadtteilkooperationspartner.

Das Jugendhaus Mitte engagierte sich 2006 vor allem auf den Plätzen rund um das Bohnenviertel. Der Ausbau der Stadtteilarbeit wird unter der neuen Leitung von Olavi Kosonen derzeit ausgebaut.

Das Jugendhaus Heslach intensivierte im letzten Jahr die intergenerative Arbeit. Aus der mit dem SeniorenNet Stuttgart gemeinsam betriebenen Computerwerkstatt im Mehrgenerationenhaus entwickelten die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen rund um Hausleiter Martin Wiltschek Projekte für unterschiedliche Generationen und Zielgruppen. Sowohl der Jugendrat Süd als auch die Schüler und Schülerinnen der Schickhardt Realschule wurden in die Projekte eingebunden.

Als Cornelia Brauswetter vor anderthalb Jahren das Jugendhaus West übernahm führte ihr Weg zunächst durch den Stadtteil. In Abstimmung mit dem Bezirksbeirat und im Austausch mit den Beteiligten aus der Regionalen Trägerkonferenz entwickelte sie nicht nur ein „Neues Gewand“ für das Jugendhaus sondern setzte gleich Akzente im Stadtteilnetzwerk: die professionelle Beteiligung an der Ausbildungsmesse „Pro Ausbildung und Beruf“ oder der Ausbau der Jugendbeteiligung im Haus waren einige der Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit in den Bereichen des Übergangs Schule in den Beruf und Partizipation.

Das Werkstatthaus Ost führte erfolgreiche programmatische Weiterentwicklungen ein: Mit dem neuen Kinderferienprogramm öffnete die Einrichtung während der gesamten Sommerferien ihre Pforten für Kinder. Elternwünsche wurden gesammelt und zu neuen Programmen konzipiert. Der bewährten Werkstatthausqualität in den Werkstätten und Medienbereichen blieb Leiterin Karin Märker indes auch im Jahre 2006 treu.

Eine besondere Einrichtung ist die Jugendinformation und Jugendagentur tips‚n’trips in der Stadtmitte in der Lautenschlager Straße. Die Mitarbeiter informieren über die offene Kinder- und Jugendarbeit – auf vielen Veranstaltungen des Stuttgarter Jugendhaus e.V. oder via Internet. Dort haben sie eine der größten Webplattformen für Jugendinformation in Baden-Württemberg aufgebaut – mit mehr als einer Million „Besuche“ im Jahr 2006! Außerdem überzeugend: Gemeinsam mit der Landeshauptstadt sowie anderen Trägern konzipierte Leiter Tom Kipp die 3. Jugendinfomesse „Wege nach Europa“ und führte diese vom 22.-24. Mai 2006 im Stuttgarter Rathaus durch.