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Jungen und Mädchen lernen beim Stadtspiel die breite Palette Stuttgarter Jugendhilfeangebote kennen

24 Stuttgarter Einrichtungen luden am 19. Juli beim Stadtspiel 2017 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und 9 aller Schulformen ein, spielerisch Angebote für Mädchen und Jungen kennenzulernen. 250 Mädchen und Jungen aus acht verschiedenen Schulen nahmen teil. Mit dabei waren die GWRS Ostheim, die Auschule, Seelachschule, die Schloss-Realschule, die Steigschule, die Schickardt-Realschule , die Altenburgschule und die GWRS Heumaden.

Nach der gemeinsamen Begrüßung durch Frau Dr. Matschke, Leiterin der Abteilung für individuelle Chancengleichheit der Stadt Stuttgart und anschließenden Einteilung der Gruppen im Rathaus gingen die Mädchen und Jungen getrennte Wege und besuchen jeweils mädchen- und jungenspezifische Angebote rund um die Themen Sexualität, Sucht- und Gewaltprävention, Freizeitgestaltung, Berufsorientierung, Sport und Politik. Was kann ich tun, wenn ich gestresst bin? Wie kann ich sicher verhüten? Wie kann ich Drogenmissbrauch vorbeugen? Wie kann ich mich als Jugendlicher politisch einmischen? Wo finde ich Unterstützung bei der Berufsorientierung? Welche Freizeit- und Bildungsangebote gibt es in Jugendhäusern, Verbänden und bei der mobilen Jugendarbeit? Diese und noch viele andere Fragen wurden beim Stadtspiel in lockerer Atmosphäre geklärt. Das Stadtspiel für Jungen wird vom Facharbeitskreis Jungenarbeit Stuttgart organisiert, das Stadtspiel für Mädchen von der AG Mädchenpolitik. „Viele Schülerinnen und Schüler wissen gar nicht, was für ein breites Spektrum an Unterstützungs- und Freizeitangeboten die Stuttgarter Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendhilfe bieten. Die beiden Stadtspiele sind eine gute Gelegenheit, ihnen diese Vielfalt spielerisch zu vermitteln und ihre Hemmschwelle abzubauen, diese Einrichtungen zu besuchen“ sagten Gabi Kircher von der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH und Joachim Stein vom Stadtjugendring Stuttgart e.V., die für die Koordination der Stadtspiele zuständig sind.

Beim Mädchenstadtspiel beteiligten sich ZIMA, das Zentrum für interkulturelle Mädchenarbeit, der Mädchengesundheitsladen, pro familia, die Abteilung für Chancengleichheit der Stadt Stuttgart, das Jugendhaus Mitte, die Gesellschaft für mobile Jugendarbeit Ost, die Cannstatter INZEL, die Beratungsstellen Release U 21, Lagaya und Fetz e.V., die Evangelische Jugend Stuttgart mit dem Haus 44, sowie die Beratungsstelle YASEMIN für junge Migrantinnen der Evangelischen Gesellschaft.

Beim Jungenstadtspiel waren die Beratungsstellen pro familia, Weissenburg e.V., die Einrichtungen JunGs e.V., Jugendhaus Mitte, der AK Jungenarbeit der Evangelischen Gesellschaft, JuB (Jungen im Blick), die mobile Jugendarbeit Ost und West, das Büro der Vielfalt, der Jugendrat Stuttgart, Job Connections sowie die Abteilung für individuelle Chancengleichheit für Frauen und Männer der Stadt Stuttgart mit von der Partie.

Am Ende der Veranstaltung gab es für alle Jugendlichen ein persönliches Stadtspielbuch, in dem alle Einrichtungen mit ihren Angeboten beschrieben sind. So können die Mädchen und Jungen auch über das Stadtspiel hinaus in Erfahrung bringen, wo sie Unterstützung finden oder was sie gegen Langeweile tun können.

Kontakt:
Stadtjugendring Stuttgart e.V. / Joachim Stein / Tel. 23726-21 / Email: joachim.stein@sjr-stuttgart.de
Stuttgarter Jugendhaus gGmbH / Gabi Kircher / Tel. 99 785 99 / Email: gkircher@jugendhaus.net